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OG Böblingen

Fährtenhundeausbildung

Die Fährtenhundeausbildung ist zwar physisch nicht so fordernt wie die Unterordnungs- oder Schutzhundeausbildung, sie erfordert aber dennoch ein Höchstmass an Einsatzbereitschaft und Disziplin von Hund und Hundeführer.


Bei der Fährtenausbildung haben die Hunde ihre „Nasenqualität“ unter Beweis zu stellen. Je nach Ausbildungs- und Prüfungsstufe steigen die Länge der Fährte (300 - 600 Schritt), die Anzahl der dort abgelegten und zu findenden Gegenstände (zwei oder drei) und in der Liegezeit der Fährte (20 - 60 Minuten).


Bei speziellen Fährtenhundeprüfungen (FH1, FH2) ist die Anzahl der Gegenstände höher, die Fährten und die  Fährtenliegezeit länger.


Die Fährte entsteht durch Fussspuren eines Menschen.

Beim Begehen der Acker- oder Wiesenfläche verletzt der Fährtenleger den Untergrund, durch seine Spuren. Dabei entstehen chemische und organische Reaktionen (Verwitterung), die der Hund mit seiner Nase selektieren und die Spur dann nach entsprechender Ausbildung sicher verfolgen kann.


Der Deutsche Schäferhunde besitzt etwas 220 Millionen Riechzellen (der Mensch besitzt etwa 30 Millionen) und verfügt somit über ein riesiges Leistungspotenzial in der Geruchswahrnehmung.